Kann man wirklich Geld verdienen mit Affiliate Marketing?

Jaaaaa!!!

Man kann sogar sehr viel Geld damit verdienen. Aber nicht über Nacht.

Dieses ganze Gelabere von manchen, die wirklich ein schlechtes Licht auf unser Business und Onlinemarketing generell werfen, kann ich oft nicht mehr hören.

Ehrlich, Leute, glaubt doch den Mist nicht. Ich rede mir bei meinen Mentees und Kunden manchmal den Mund fusslig, weil ich immer wieder höre, dass ihnen von solchen Typen gesagt wurde, dass sie morgen schon den neuen Porsche vor der Tür stehen haben.

Ja, den können sie morgen vor der Tür stehen haben. ABER … erst nachdem sie einiges an Vorarbeit geleistet haben.

Sooo … jetzt wieder ganz ruhig und der Reihe nach.

Affiliate Marketing ist ein absolut spitzenmäßiges Business ‒ sauber, legal und seriös. Darüber habe ich schon an anderer Stelle geschrieben. Jetzt erkläre ich Dir direkt, wie Du mit Affiliate Marketing gutes Geld verdienen kannst.

Mit diesen Voraussetzungen kannst Du anfangen, Geld als Affiliate zu verdienen …

Das Wichtigste für mich: Du besitzt das richtige Mindset. Das heißt,

  • Du hast Disziplin;
  • Du bist bereit, ständig zu lernen;
  • Du jammerst nicht und erfindest keine Ausreden;
  • Du glaubst an Deinen Erfolg und
  • Du tust etwas dafür.

Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, Dir ein Einkommen mit Affiliate Marketing zu generieren. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob Du schon eine eigene Website besitzt oder erstmal über die sozialen Netzwerke agierst.

  1. Geeignete Netzwerke für Partnermarketing sind aus meiner Sicht Facebook und Instagram. Für was Du Dich letztendlich entscheidest, liegt bei Dir. Schau, wo Du Dich wohler fühlst und besseres Engagement bekommst. Wenn Du Dich bei einem anderen Netzwerk wohler fühlst, probiere das aus.
    Diese Netzwerke haben den Vorteil, dass Sie hochfrequentiert sind und Du rasch in Kontakt kommst. Während dieser Aufbauzeit bietest Du bereits kostenlose Reports von Affiliatepartnern an. Über deren Folgeprodukte kannst Du Dir erste Einnahmen erwirtschaften.
  2. Hast Du inzwischen einen guten Abonnentenstamm, benötigst Du spätestens jetzt eine funktionierende Website und einen guten Leadmagneten, mit dem Du Dir eine wertvolle E-Mail-Liste aufbaust. Die eigene E-Mail-Liste ist das wahre Gold im Affiliate Marketing. Menschen, die Dich bereits kennen und Dir vertrauen, werden auch zu Kunden.
  3. Was jetzt noch fehlt, ist Traffic. Damit Menschen Deinen Account oder Deine Seite besuchen, musst Du ihnen Mehrwert liefern. Lass sie spüren, dass Du ihnen helfen willst. Vergiss dabei aber nicht, auch Deine Angebote immer wieder ins Spiel zu bringen. Nicht aufdringlich und mit dem Holzhammer. Sondern suche eine elegante Lösung. Das ist die kostenlose Variante, einen Besucherstrom zu erzeugen. Die andere ist, mit bezahlter Werbung Traffic zu bekommen.

Welche Vergütungsmodelle gibt es im Affiliate Marketing?

Unterschiedliche Einkommensquellen können Dein Konto füllen. Die bekanntesten stelle ich Dir hier kurz vor:

PPC: Pay per Click. Hier fällt eine Vergütung an, wenn ein Besucher auf Deinen Affiliatelink klickt und dann weiter geleitet wird auf die Seite des Vendors (auch Händler oder Merchant genannt). Diese Form wird immer weniger benutzt, weil sie letztendlich doch weniger einbringt. Der Vendor möchte damit die Frequenz auf seiner Seite erhöhen. Es besteht aber keine Garantie, dass der Interessent seine Kontaktdaten hinterlässt oder ein Kauf stattfindet.

Die Bezahlung bewegt sich im Cent-Bereich und wird meistens in 1000er-Paketen abgerechnet.

PPL: Pay per Lead. Hier findet eine Vergütung statt, wenn der Interessent nach dem Klick auf der Verkaufsseite des Händlers landet und dort seine Kontaktdaten abgibt. Erst wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, fließt eine Provision.

Ziel des Händlers kann ein Eintrag  in seine Newsletter-Liste, ein Erstgespräch für ein Coaching oder ein Verkauf u.ä. sein.

PPS: Pay per Sale. Bei dieser wohl am meisten verwendeten Methode findet direkt ein Verkauf statt, wenn der Interessent auf den Link klickt und damit Kunde wird. Wie hoch die Vergütung ist, hängt vom Vendor ab. Er bestimmt den Prozentsatz oder setzt einen Fixbetrag als Vergütung an.

Als Werbemittel werden Bilder, Videos oder Banner eingesetzt, aber auch vorgegebene Texte für E-Mail-Marketing können verwendet werden.

Lifetime-Vergütung: Wie der Name schon sagt, erfolgt hier eine wiederkehrende Vergütung z. B. bei einem Abo. Der Affiliate erhält so lange eine Provision, wie der Kunde das Abo behält. Also “Lifetime” ist hier abhängig sowohl vom Vendor als auch vom Kunden.

Ebenso werfen Online-Tools, deren Zahlung jährlich fällig werden, für den Affiliate wiederkehrende Gewinne ab.
 
Eine weitere Variante der Lifetime-Vergütung wäre, wenn der Affiliate an Folgekäufen des Kunden mitbeteiligt wird.

Dies sind die wichtigsten und gebräuchlichsten Arten, wie Du als Affiliate beteiligt wirst.

Du siehst also, man kann im Affiliate Marketing sehr sehr gutes Geld verdienen. Es gibt in dieser Branche mittlerweile schon einige Millionäre (mich eingeschlossen). Allerdings - und das muss ich dazu sagen - ist noch keiner vom Himmel gefallen. Es gibt kein passives Einkommen.

Die Höhe des Verdienstes bestimmst Du allein. Es kommt darauf an, wieviel Du gewillt bist, in dieses Business zu stecken. Damit meine ich Zeit, Wissen und auch etwas Geld. Wenn Du nur zuhause sitzt und Netflix anschaust, wirst Du kaum Millionär. Höchstens im Minutenzählen ;).

Wenn Du jetzt richtig Bock auf Affiliate Marketing bekommen hast und mehr darüber wissen willst, dann schreibe mir.

- Ralf Schmitz